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FAQ zu den Indikatoren

EMA 20, 50, 100 und 200: den Trend lesen

Wer den Trend nur nach Augenmaß beurteilt, sieht ihn anders als andere: Dieselbe Kerze wirkt für den einen wie ein Anstieg, für den anderen wie eine Korrektur.

Die Richtung nach Gefühl wählen

Du steigst gegen die Hauptbewegung ein, weil ein lokaler Impuls deinen Blick angezogen hat.

Die Richtung mit EMA bestimmen

Vier gleitende Durchschnitte zeigen Trend und Stärke. Ihr Fächer zeigt, ob die Bewegung intakt ist oder nachlässt.

EMA-Linien im Fächer: Die Farbe zeigt die Richtung des übergeordneten Trends

Midas Up verwendet vier der beliebtesten gleitenden Durchschnitte: EMA mit den Perioden 20, 50, 100 und 200. Die Linienfarbe ändert sich automatisch, wenn der übergeordnete Trend bricht: Grün bedeutet einen steigenden Markt, Rot einen fallenden. Stärke und Helligkeit der Linien kennzeichnen die Periode: EMA 20 ist am dünnsten und hellsten, EMA 200 am dicksten und dunkelsten. So lassen sich die Linien leicht unterscheiden.

Richtung und Anordnung der Linien beantworten die erste Analysefrage: Befindet sich der Markt in einem Trend oder in einer Seitwärtsphase? Bilden die Linien in der richtigen Reihenfolge einen Fächer, ist der Trend stark. Verflechten sie sich und wechseln die Farbe, herrscht eine Seitwärtsphase, in der Einsteiger besser nicht handeln. Die Linien dienen zugleich als Trendniveaus: In Trendrichtung prallt der Kurs besonders häufig an EMA 20 und 50 ab, während EMA 200 langfristige Bewegungen stützt.

Videoanleitungen zum Thema

Aktualisiert: · Midas-Team

EMA-Darstellung im Chart

Der Indikator verwendet die beliebtesten gleitenden Durchschnitte: EMA mit den Perioden 20, 50, 100 und 200:

  • Die Linienfarbe ändert sich automatisch, wenn der übergeordnete Trend bricht. So erkennst du die Marktstimmung schnell.
  • Linienstärke und Füllfarbe kennzeichnen die Periode: EMA 20 ist am dünnsten und hellsten, EMA 200 am dicksten und dunkelsten. Dadurch erkennst du sofort den jeweiligen Durchschnitt, ohne verschiedene Farben zu verwechseln.
  • Richtung und Anordnung der Linien helfen, Trends von Seitwärtsphasen zu unterscheiden.

Die grünen EMA-Linien bilden in der richtigen Reihenfolge einen nach oben gerichteten Fächer. Das spricht für einen starken bullischen Trend.

Long-Trades kommen infrage, wenn der Kurs EMA 20 oder 50 berührt: Häufig prallt er an der EMA-Linie wie an einer Unterstützung ab.

Grüne EMA-Linien fächern sich nach oben auf – ein starker bullischer Trend

Die grünen EMA-Linien kreuzen sich, zeigen aber nach oben. Das spricht für einen bullischen Trend mit starken Korrekturen.

Long-Trades kommen infrage, wenn der Kurs EMA 200 berührt. Sie ist ein starkes Niveau, an dem der Kurs häufig wie an einer Unterstützung abprallt.

Grüne EMA-Linien kreuzen sich, zeigen aber nach oben – ein Trend mit Korrekturen

Die roten EMA-Linien bilden in der richtigen Reihenfolge einen nach unten gerichteten Fächer. Das spricht für einen starken bärischen Trend.

Short-Trades kommen infrage, wenn der Kurs EMA 20 oder 50 berührt: Häufig prallt er an der EMA-Linie wie an einem Widerstand ab.

Rote EMA-Linien fächern sich nach unten auf – ein starker bärischer Trend

Die roten EMA-Linien kreuzen sich, zeigen aber nach unten. Das spricht für einen bärischen Trend mit starken Korrekturen.

Short-Trades kommen infrage, wenn der Kurs EMA 200 berührt. Sie ist ein starkes Niveau, an dem der Kurs häufig wie an einem Widerstand abprallt.

Rote EMA-Linien kreuzen sich, zeigen aber nach unten

Die EMA-Linien liegen dicht beieinander, kreuzen sich häufig und wechseln die Farbe. Das spricht für eine Seitwärtsbewegung ohne klaren Trend.

In diesem Fall lassen sich Abpraller an den nächstgelegenen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus handeln, die den Kurs nach unten und oben begrenzen.

Die EMA-Linien liegen dicht beieinander und wechseln die Farbe – eine Seitwärtsphase

EMA-Linien beim Trading einsetzen

EMA-Linien dienen häufig als dynamische Trendniveaus, an denen der Kurs abprallen kann:

  • In einem Trend prallt der Kurs am häufigsten an EMA 20 und 50 ab. Dann kommen Trades in Richtung der Trendfortsetzung infrage.
  • EMA 200 ist bei langfristigen Bewegungen ein zentrales Unterstützungs- oder Widerstandsniveau. Nähert sich der Kurs dieser Linie, kannst du auf einen Abprall achten.
  • Nutze die EMA-Richtung, um Fehlsignale gegen den Trend herauszufiltern.

Zu Beginn eines starken bullischen Trends erfolgen die ersten Abpraller nach oben häufig an EMA 20 oder EMA 50, ohne dass der Kurs tief durch die Linien sticht. Er berührt die gleitenden Durchschnitte nur knapp.

Erster Abprall des bullischen Trends an EMA 20

Zu Beginn eines starken bärischen Trends erfolgen die ersten Abpraller nach unten häufig an EMA 20 oder EMA 50, ohne dass der Kurs tief durch die Linien sticht. Er berührt die gleitenden Durchschnitte nur knapp.

Erster Abprall des bärischen Trends an EMA 20

Ein Abprall nach oben an EMA 200 weist häufig Merkmale eines Fehlausbruchs auf: eine starke Beschleunigung vor dem Durchbruch und eine ebenso schnelle Rückkehr des Kurses über das Niveau. Dabei können Kerzen lange Dochte haben.

Deshalb ist es besser, eine Position erst zu eröffnen, wenn der untere Indikator die Kursumkehr bestätigt.

Fehlausbruch durch EMA 200 und schnelle Rückkehr des Kurses nach oben

Ein Abprall nach unten an EMA 200 weist häufig Merkmale eines Fehlausbruchs auf: eine starke Beschleunigung vor dem Durchbruch und eine ebenso schnelle Rückkehr des Kurses unter das Niveau. Dabei können Kerzen lange Dochte haben.

Deshalb ist es besser, eine Position erst zu eröffnen, wenn der untere Indikator die Kursumkehr bestätigt.

Fehlausbruch durch EMA 200 und schnelle Rückkehr des Kurses nach unten

Mit EMA handeln: eine einfache Strategie

Wir kombinieren die gleitenden EMA-Linien mit Signalen: Fällt der Kurs zu einer grünen EMA-Linie, warten wir auf ein Buy-Signal und eröffnen eine Long-Position. Steigt er zu einer roten EMA-Linie, warten wir auf ein Sell-Signal und eröffnen eine Short-Position.

  • Die Strategie funktioniert nur in Richtung des aktuellen Trends.
  • Signale in Seitwärtsphasen und gegen den Trend solltest du auslassen. Ein Beispiel siehst du im Screenshot.
  • Erfahrene Trader können früher einsteigen, ohne auf das Signal zu warten.
Signalbasierter Trade: Abprall an einer EMA-Linie in Trendrichtung; das Signal gegen den Trend wird ausgelassen
Beginne mit dieser einfachen Kombination. Alle grundlegenden und fortgeschrittenen Strategien des Midas-Teams findest du auf der Seite „Signale, Strategien und Voreinstellungen“.

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