Der starke Impuls ist schon gelaufen. Ein Einstieg wirkt riskant und zu spät, doch die anschließende Korrektur findet ohne dich statt.
Der Kerze hinterherlaufen
Emotionaler Einstieg am Hoch, wenige Minuten später ausgestoppt.
Mit dem Scanner arbeiten
Pumps und Dumps werden im Chart markiert. Du siehst, wo du auf eine Korrektur warten kannst, und handelst nach Plan statt aus Aufregung.
Pump & Dump ist ein eigener Indikator für schnelle Korrekturen nach starken Impulsen. Seine Logik lautet nicht „Pfeil da, sofort einsteigen“, sondern folgt dem Markt: Zuerst findet er eine ungewöhnlich abrupte Bewegung nach oben oder unten. Dann beobachtet er, wann der Kurs zurückzulaufen beginnt. Erst danach liefert er ein Signal mit Zielen, Stop und Positionsprojektion.
Der Indikator verbindet drei Teile: einen Screener für abrupte Bewegungen, ein Signalmodul für den Einstieg in die Korrektur und einen automatischen Tester mit Statistiken zu gefundenen Signalen über die gesamte verfügbare Historie. Er lässt sich für TradingView-Märkte und Zeitrahmen von 1 Minute bis zu einem Monat einstellen und ist in Tarifen ab 6 Monaten enthalten.
Aktualisiert: · Midas-Team
Wie der Indikator aufgebaut ist
Der Indikator kombiniert drei Module. Jedes übernimmt einen Teil des Trades.
Pump- und Dump-Screener
Er erkennt automatisch abrupte Kursbewegungen im Chart: Pumps sind starke Ausschläge nach oben, Dumps starke Einbrüche nach unten. Die Einstellungen werden an den jeweiligen Vermögenswert auf TradingView-Märkten und an Zeitrahmen von 1 Minute bis zu einem Monat angepasst.
Signalmodul
Nachdem ein Impuls gefunden wurde, zeigt der Indikator nicht nur den Pump oder Dump an. Er sucht nach einem möglichen Einstieg in die Korrektur, um die Gegenbewegung anhand der gewählten Logik und Filter möglichst früh zu erfassen.
Ist die Korrektur erkannt, zeigt der Indikator ein Signal im Chart, bestimmt die nächstgelegenen Ziele und den Stop und stellt eine Positionsprojektion mit Risiko-Ertrags-Verhältnis dar. Anschließend begleitet er den Trade mit Alarmen in der TradingView-App oder in Telegram.
Automatischer Tester
Ein erweiterter Testmodus mit Statistiktabelle zu gefundenen Signalen über die gesamte verfügbare Chart-Historie. Du siehst sofort, wie Gewinnziele und Stops erreicht wurden. Damit kannst du schnell passende Einstellungen für Vermögenswert und Zeitrahmen finden, das historische Verhalten der Logik prüfen und verschiedene Voreinstellungen ohne aufwendige Handarbeit vergleichen.
Die Grundidee der Strategie
Nach starken Pumps und Dumps folgt sehr häufig eine schnelle Korrektur. Genau diese Bewegungen handelt Pump & Dump.
Das ist besonders für Märkte mit vielen schwachen, überhitzten und spekulativen Vermögenswerten relevant. Je mehr unsaubere Impulse und chaotische Anstiege auftreten, desto häufiger läuft der Kurs zunächst zu weit und kehrt anschließend genauso schnell zurück.
- Nach abrupten Impulsen korrigiert der Kurs oft innerhalb weniger Kerzen statt über mehrere Tage. Solche Momente lassen sich von Hand kaum lückenlos verfolgen.
- Diese Bewegungen liefern häufig ein klares Szenario: Überhitzung, Gewinnmitnahmen, beginnende Korrektur.
- Die Strategie lässt sich leicht an die Marktphase anpassen: Im bullischen Markt kannst du Abpraller nach starken Einbrüchen suchen, im bärischen Markt Korrekturen nach Pumps und starken Aufwärtsbewegungen.
Was sind Pumps und Dumps, einfach erklärt?
Ein Pump ist ein abrupter Kurssprung nach oben, ein Dump ein ebenso abrupter Einbruch nach unten. Pump & Dump ist ein Indikator, der Korrekturen nach solchen Bewegungen findet und handelbar macht.
Das Skript arbeitet zuerst als Screener und findet starke impulsive Bewegungen. Danach sucht es wie ein Signalbot nach einem Einstieg in die Gegenbewegung entsprechend der gewählten Logik: entweder ganz am Anfang der Korrektur oder nach einem präziseren Abprall an einem starken Kursniveau.
Der Indikator lässt sich flexibel an Vermögenswerte und Zeitrahmen anpassen, filtert Rauschen heraus und unterstützt Alarme in TradingView und Telegram. Außerdem bietet er Werkzeuge zur Positionsbegleitung: Stop, Gewinnziele und Trailing.
Er eignet sich für alle, die schnelle Impulse systematisch nutzen und Korrekturen handeln möchten, ohne Charts ständig von Hand zu überwachen.
Die wichtigsten Vorteile des Indikators
Kurz zusammengefasst: So hilft er beim Trading.
- 🎯 Er sucht nicht nur eine Bewegung, sondern ein Szenario: Überhitzung erkennen, Korrektur abwarten, Einstieg suchen.
- ⚡ Auf schnelle Trades ausgelegt: Nach einem Impuls bewegt sich der Markt abrupt.
- ⚙️ An Vermögenswert und Zeitrahmen anpassbar: von aggressivem Scalping bis zu seltenen starken Setups.
- 🔇 Filter reduzieren Rauschen: Impulsgröße, Geschwindigkeit, Wartezeit, Korrekturtiefe und Kerzenbestätigung.
- 🔄 An die Marktphase anpassbar: Buy nach Dumps im steigenden Markt, Sell nach Pumps im schwachen Markt.
- 🔔 Beobachtet Dutzende Charts selbst und sendet einen Alarm, sobald die Situation passt.
- 📊 Der automatische Tester hilft, eine funktionierende Einstellungskombination zu finden, statt zu raten.
Für wen er geeignet ist – und für wen nicht
Für Trader, die schnelle impulsive Bewegungen mögen, volatile Vermögenswerte handeln und Korrekturen nach Überhitzung systematisch nutzen möchten, statt Charts von Hand zu überwachen.
Nicht als „Geldknopf“ geeignet. Ohne Stops, Plan und vernünftiges Risiko hilft kein Indikator. Er beschleunigt Auswahl und Entscheidung, aber das Ergebnis hängt von deiner Disziplin ab.
Wie der Pump- und Dump-Screener arbeitet
Der erste Teil des Indikators verfolgt starke impulsive Bewegungen: abrupte Ausschläge nach oben, aggressive Einbrüche nach unten und kurze überhitzte Marktphasen, auf die häufig eine Korrektur folgt.
Du legst selbst fest, welche Bewegungen als bedeutend gelten:
- Nur Pumps, nur Dumps oder beide Richtungen suchen.
- Mindestgröße des Impulses in Prozent: Damit passt du die Einstellung an Vermögenswert und Zeitrahmen von 1 Minute bis zu einem Monat an.
- Innerhalb wie vieler Kerzen der Pump stattfinden muss, um langsame Bewegungen ohne Korrektur herauszufiltern.
- Wie viele Kerzen nach dem Impuls auf ein Signal gewartet wird, damit nur schnelle Korrekturen gesucht werden.
- Filter für die Korrekturtiefe beim Einstieg, damit du nicht zu spät am Ende der Korrektur einsteigst.
Wie das Signalmodul arbeitet
Nachdem ein Impuls gefunden wurde, markiert der Indikator nicht nur den Pump oder Dump im Chart. Er wartet auf die Einstiegsbedingungen und hilft, die Positionsbegleitung zu strukturieren. Zuerst wählst du den Modus für die Signalerzeugung.
Modus „Beginn der Korrektur“: früherer Einstieg, mehr Signale
Das Signal erscheint auf den ersten Kerzen, sobald der Kurs nach dem Impuls zu korrigieren beginnt.
Geeignet für alle, die möglichst früh einsteigen, mehr Signale erhalten und aggressiver handeln möchten.
Vorteile: früher Einstieg, schnelle Trades, mehr Gelegenheiten. Nachteile: weniger Bestätigungen und höhere Empfindlichkeit gegenüber Rauschen.
Modus „Abprall am Kursniveau“: weniger Signale, höhere Präzision
Das Signal erscheint nach einer Reaktion an einem starken Niveau eines höheren Zeitrahmens. Der Kurs sticht durch das Niveau, kann sich aber mit dem Kerzenkörper nicht dahinter etablieren. Der Abprall beginnt und das Signal erscheint.
Geeignet für alle, die weniger Signale, höhere Präzision und einen konservativeren Stil bevorzugen.
Vorteile: stärkere Rauschfilterung, hochwertigere Einstiege und eine Logik näher am klassischen Price Action. Nachteile: deutlich weniger Signale; einige Bewegungen werden ausgelassen.
Stop-Loss und Trade-Begleitung
Als Nächstes stellst du den Stop-Loss ein. Standardmäßig wird er für jede Position einzeln anhand der aktuellen Volatilität und ATR berechnet, um Risiken zu reduzieren. Den Stop-Multiplikator kannst du anpassen und den Wert prozentual im Verhältnis zum Ausgangswert erhöhen oder verringern.
Danach siehst du im Chart Hinweise auf Ziele, Stop und das geschätzte Risiko-Ertrags-Verhältnis.
Alarme und Signale in Telegram
Wie bei Midas üblich musst du nicht rund um die Uhr vor dem Chart sitzen. Der Indikator unterstützt Alarme in TradingView und die Übertragung von Signalen an Telegram. Damit kannst du:
- Impulse für mehrere Vermögenswerte gleichzeitig verfolgen.
- Schnelle Korrekturtrades nicht verpassen.
- Auf ständiges Beobachten des Charts verzichten: Die Benachrichtigung kommt automatisch, die Einstiegsentscheidung triffst du.
Präzise Einstellungen für den gewählten Markt
Eine der größten Stärken von Pump & Dump: Es ist nicht nur ein Signalgeber, sondern ein Baukasten für eine zu deinem Handelsstil passende Logik.
Handelsrichtung
Nur Pumps, nur Dumps oder beide Richtungen. Das ist praktisch, wenn du ausschließlich mit dem Markt handeln, dich an die Zyklusphase anpassen und Long- und Short-Szenarien nicht in einem System mischen möchtest.
Mindestgröße des Impulses
Filtert kleine Bewegungen heraus und lässt nur wirklich starke Pumps und Dumps übrig. Je höher der Wert, desto weniger Störsituationen und Signale bleiben, und desto stärker muss die Überhitzung vor dem Einstieg sein.
Impulsgeschwindigkeit
Du kannst festlegen, innerhalb wie vieler Kerzen die Bewegung stattfinden muss. Das ist wichtig: Ein schneller Pump ist nicht dasselbe wie ein gleichmäßiger Anstieg, ebenso wenig ein schneller Dump wie eine gewöhnliche Korrektur. Der Indikator ist auf abrupte Impulse ausgelegt, nicht auf beliebige Trendabschnitte.
Wie viele Kerzen nach dem Impuls auf ein Signal gewartet wird
Liefert der Kurs nach einem erkannten Pump oder Dump zu lange keinen Einstieg, wird das Szenario als nicht mehr aktuell verworfen. Das verhindert verspätete Signale und Einstiege in alte Bewegungen und konzentriert die Suche auf frische Korrekturen.
Filter für die Korrekturtiefe
Einer der nützlichsten Filter: Hat der Kurs bis zum Signal bereits einen zu großen Teil des Impulses korrigiert, wird der Einstieg ausgelassen. Das hilft dabei:
- Nicht erst in einer späten Bewegungsphase einzusteigen.
- Nicht nur den Rest zu erwischen, wenn der größte Teil der Bewegung bereits vorbei ist.
- Ein angemessenes Verhältnis von Risiko zu Potenzial zu erhalten.
Was mit der nächsten Version hinzukommt
Der Indikator wird weiterentwickelt. Das nächste Update ergänzt flexiblere Einstellungen für die Trade-Begleitung.
- Trailing-Stop nach dem ersten, zweiten oder dritten Ziel: einen Teil der Bewegung sichern und Gewinne weiterlaufen lassen.
- ATR-Multiplikator für Trailing: ein kleinerer Wert führt den Stop enger, ein größerer lässt dem Kurs mehr Spielraum.
- Vor einem neuen Signal auf das Schließen des Trades warten: weniger doppelte Signale und sauberere Statistiken.
- Bestätigung beim Kerzenschluss: weniger Rauschen auf niedrigeren Zeitrahmen, frühere Einstiege auf höheren.
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