Ein Pfeil erscheint und du weißt nicht: Ist das ein Einstiegsbefehl, ein Hinweis oder bist du schon zu spät?
Das Signal wird als „Jetzt kaufen“ verstanden
Einstieg ohne Zone und Bestätigung, ein willkürlicher Stop, und der Kurs läuft in die andere Richtung.
Das Signal wird als Teil des Gesamtbilds verstanden
Du verstehst jedes Element, Pfeil, Ziele und Stop, und kannst beurteilen, ob du jetzt einsteigst oder wartest.
Ein Buy- oder Sell-Pfeil ist ein Anlass, den Chart zu öffnen und die Situation zu bewerten, kein Einstiegsbefehl. Der Indikator ist kein Bot und eröffnet keine Trades für dich. Er zeigt den Beginn einer neuen Kurswelle und liefert vier Orientierungspunkte: Richtung, Stop-Loss anhand der aktuellen Volatilität, drei Ziele an Liquiditätszonen und eine Positionsprojektion zur Abschätzung des Risiko-Ertrags-Verhältnisses.
Du solltest nicht jedes Signal handeln: Mehr als 70% der Zeit bewegt sich der Markt seitwärts. Ein Signal spart Stunden vor dem Bildschirm, ersetzt aber weder deine Analyse noch garantiert es Gewinn.
Aktualisiert: · Midas-Team
So funktionieren Buy- und Sell-Signale
Das Hauptproblem vieler Trader: Ihnen fehlen hochwertige Signale. Entweder sitzen sie stundenlang vor dem Chart oder gehen im Rauschen unter und wissen nicht, welche Signale Aufmerksamkeit verdienen und welche nur weitere Verluste bringen.
Midas geht das anders an. Es hilft dir, Signale an deinen Handelsstil anzupassen, unnötiges Rauschen zu entfernen und erst dann eine Benachrichtigung zu erhalten, wenn es am Markt tatsächlich einen Anlass gibt, den Chart zu öffnen und zu entscheiden. Statt Dutzende Instrumente ungeordnet durchzugehen, arbeitest du mit einem System.
Midas-Signale sind nicht für blinde Einstiege gedacht. Ihr Wert liegt darin:
- rechtzeitig auf den möglichen Beginn einer Bewegung hinzuweisen;
- einen Abprall an einem Kursniveau hervorzuheben;
- ständige manuelle Chartbeobachtung überflüssig zu machen;
- eine Grundlage für die Analyse nach deiner Strategie zu liefern.
Signale erscheinen am Wellenanfang und werden nicht nachträglich verändert
Signale zeigen mit kleiner Verzögerung den Beginn eines Kursanstiegs oder -rückgangs. Sie sollen eine Umkehr nicht vorhersagen, sondern verhindern, dass du eine neu begonnene Welle verpasst, und dich rechtzeitig informieren. Die Verzögerung lässt sich einstellen: Du kannst frühere oder seltener auftretende, klarere Signale wählen.
Um die tatsächliche Arbeitsweise des Indikators zu sehen, deaktiviere „Nur das letzte Signal anzeigen“. Dann erscheinen alle Signale der gesamten Historie im Chart. Nach dem Kerzenschluss steht das Signal fest und verschiebt sich nicht mehr. So kannst du der Historie vertrauen und eigene Muster darin suchen.
Was die einzelnen Symbole zeigen
Der Indikator berechnet die Position selbst. Du gleichst sie mit deiner Strategie ab. Hier findest du die Erklärung jedes Elements; öffne die gewünschte Registerkarte.
Direkt nach einem Signal zeichnet der Indikator ein Positionsrechteck: unten den Risikobereich bis zum Stop, oben den Gewinnbereich bis zu den Zielen und seitlich das berechnete Risiko-Ertrags-Verhältnis. Über dem Chart steht der maximale zwischenzeitliche Gewinn des aktuellen Trades.
Analysiere den Chart mit den Indikatorwerkzeugen, um die Position bei Bedarf anzupassen oder das Signal auszulassen, wenn es nicht zu deiner Strategie passt.
Meldet den Beginn einer neuen Aufwärtswelle und einen möglichen Long-Trade. Buy allein ist aber noch kein Einstieg: Öffne nach dem Signal den Chart, prüfe die Marktstruktur und bewerte das Setup nach deiner Strategie.
Meldet den Beginn einer Abwärtswelle und einen möglichen Short-Trade. Die Logik ist dieselbe: Das Signal zeigt eine Möglichkeit, die Entscheidung bleibt bei dir.
Der Stop liegt mit einem kleinen, aus der aktuellen Volatilität berechneten Puffer außerhalb der laufenden Kerze, damit zufällige Schwankungen die Position nicht sofort schließen: bei Buy unter dem Kerzentief, bei Sell über dem Kerzenhoch.
Standardmäßig sind die Stops eng, um tiefe Drawdowns nicht auszusitzen. Du kannst die Größe ändern: Unter den erweiterten Einstellungen findest du „SL-Größe in %“. Wähle den zu deiner Strategie passenden Wert, etwa 200%, um den Stop-Abstand zu verdoppeln.
Der Indikator zeigt die nächsten Liquiditätskonzentrationen, die den Kurs anziehen. Die drei nächstgelegenen Zonen in Signalrichtung werden als Ziele markiert. Deshalb werden Ziele für jedes Signal einzeln und nicht nach einer festen Formel berechnet.
Ist im Chart keine Liquidität erkennbar, werden die Ziele aus dem Stop-Abstand berechnet: Ziel 1 mit Risiko-Ertrag 1 zu 1, Ziel 2 mit 1 zu 2, Ziel 3 mit 1 zu 3. In jedem Fall ist das ein Vorschlag des Indikators. Er kann dir die Entscheidung über deine Gewinnmitnahme nicht abnehmen.
- Schließe Trades unter Berücksichtigung der aktuellen Lage: etwa Nachrichten und Manipulationen, die der Indikator beim Einstieg nicht vorhersehen konnte.
- Richte dich außerdem nach deiner Strategie: Scalping, Intraday, Swing oder Investieren, ein oder mehrere Take-Profits, Trailing-Stop oder Orderraster.
Zeigen direkt im Chart, wo die gesetzten Ziele erreicht wurden, und senden eine Benachrichtigung an die TradingView-App und Telegram.
So schützt du dein Kapital beim Umgang mit Signalen
Handle Signale nicht blind
Sie melden lediglich den Beginn einer Kursbewegung. Mehr als 70% der Zeit handelt der Markt seitwärts. Signale sollen dir stundenlanges Warten am Bildschirm ersparen und dich im richtigen Moment zur Analyse führen.
Eröffne Trades erst nach der Chartanalyse
Nutze deine Handelsstrategie und bleibe dabei. Bestätige den Einstieg anhand aller Faktoren zusammen: Trend, Kursniveaus, Liquidität und Volumen.
Prüfe deine Strategie an historischen Daten
Untersuche, wie der Indikator bei deinem Instrument und Zeitrahmen zuvor gearbeitet hat, und wähle passende Einstellungen. Die vollständige Statistik dazu berechnet der automatische Tester in Schritt 6.
Halte dich an dein Risikomanagement und setze Stops
Beginne nach dem Testen mit kleinen Beträgen und nutze unbedingt Stops. Nur so schützt du dein Kapital.
Signale an deinen Handelsstil anpassen
Häufigkeit und Geschwindigkeit der Signale sind einstellbar. Unter „Strategie und Signalanzahl“ liefert Scalping Dutzende Signale pro Tag, Investieren einige pro Monat. Intraday ist voreingestellt und passt für die meisten.
So lassen sich zwei häufige Probleme lösen: Zu viele Signale überfordern dich, zu wenige lassen den Eindruck entstehen, der Markt biete keine Chancen. Alle Strategien, Einstellungen je Handelsstil, Trade-Beispiele und die Regel zur Abstimmung von Up und Down findest du in Schritt 4.
In den erweiterten Einstellungen änderst du außerdem den Stop-Abstand unter „SL-Größe in %“.
Häufige Fragen
Ist ein Signal ein fertiger Trade?
Auf keinen Fall. Ein Signal meldet den Beginn einer Kursbewegung und ist ein Anlass, den Chart zu öffnen. Der Indikator stellt dir anschließend ein vollständiges Analysewerkzeugset bereit, aber die Entscheidung triffst du.
Was tun, wenn ein Zeitrahmen Buy und ein anderer Sell zeigt?
Beachte nur die Signale des Zeitrahmens, in dem du nach deinem Einstieg suchst. Ignoriere die Signale höherer Zeitrahmen.
Signale unterscheiden sich immer zwischen Zeitrahmen: Ein Signal steht im Kern für die aktuelle Welle, und auf verschiedenen Zeitebenen verlaufen unterschiedliche Wellen. Das nennt man die Fraktalität von Charts.
Wie viel verdiene ich, wie viel Prozent pro Jahr?
Ein solches Versprechen gibt es nicht. Du kannst den automatischen Testmodus einschalten und das Potenzial historischer Trades prüfen. Das tatsächliche Ergebnis hängt aber von dir ab: Ohne Risikomanagement kannst du bereits beim ersten Trade dein Kapital verlieren.
Der Indikator ist kein heiliger Gral und entscheidet nicht für dich. Er hilft bei der Chartanalyse und meldet rechtzeitig den Beginn einer Bewegung.
Welche Trefferquote haben die Signale?
Der integrierte Tester zeigt im Durchschnitt 50-55%, wenn jedes Signal ohne Auswahl gehandelt wird. Mit Einstellungen für ein bestimmtes Instrument und einen bestimmten Zeitrahmen erreichte der Tester bis zu 70%. Vergangene Ergebnisse garantieren keine zukünftigen.
Wichtig ist, was diese Zahl misst: den Anteil der Signale, die nicht per Stop-Loss geschlossen wurden. Sie hilft, Einstellungen zu vergleichen und die passenden für deinen Markt zu wählen, nicht deinen Verdienst vorherzusagen.
Midas ist kein Handelsroboter. Ein Mensch handelt nicht jedes Signal, deshalb fällt deine Statistik anders aus. Außerdem ist Trefferquote nicht gleich Gewinn: 54% bei einem Risiko-Ertrags-Verhältnis von 1 zu 2 ergeben einen Gewinn, während 70% bei schlechtem Risikomanagement Verluste bringen.
Sind die Signale für automatischen Handel gedacht?
Nur für manuellen Handel. Du erhältst ein Signal und entscheidest anhand der technischen Analyse und deiner Strategie selbst, ob du eine Position eröffnest.
Wie viele Signale liefert der Indikator?
Das hängt von Strategie und Zeitrahmen ab: von einer Benachrichtigung pro Woche bis zu Hunderten pro Stunde. Die Häufigkeit bestimmst du selbst.
Was du über Signale wissen solltest
Midas ist ein Werkzeug für technische Analyse und Schulung, kein Finanzberater und kein Handelsroboter. Signale, Ziele und Stops sind Chart-Markierungen und Hinweise, keine persönliche Kauf- oder Verkaufsempfehlung.
Historische Ergebnisse garantieren kein gleiches Ergebnis in der Zukunft. Märkte verändern sich, und der Ausgang eines Trades hängt von deiner Strategie, Disziplin und Risikosteuerung ab. Trading birgt Verlustrisiken. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst.
War diese Anleitung hilfreich?
Danke! Deine Antwort wurde erfasst.
Danke für dein Feedback. Du kannst im englischsprachigen Midas-Bot fortfahren. Englischen Bot öffnen
Prüfe Midas in deinem eigenen Chart
- 7 Tage kostenlos: Midas Up und Midas Down in deinem TradingView-Chart
- Ohne Karte und Vorauszahlung: Der Bot schaltet den Zugang über deinen öffentlichen Benutzernamen frei
- TradingView-Märkte und Zeitrahmen von 1 Minute bis zu einem Monat: Einstellungen werden an Instrument und Handelsstil angepasst
Ohne Karte. Ohne Zahlung. Dein TradingView-Login ist ein öffentlicher Benutzername, kein Passwort. Der Bot schaltet nur den Zugang frei.
8 400+ Installationen der Midas-Indikatoren · 300+ Kundenbewertungen · Projekt seit 2024

