Ohne Markierungen besteht der Chart nur aus Kerzen: Die Marktrichtung bleibt unklar, ebenso der Bereich, an dem du auf den Kurs warten solltest.
Markierungen von Hand
Jeder zeichnet andere Kursniveaus ein. Die Hälfte der Zeit vergeht mit Linienzeichnen statt mit dem Trade.
Markierungen von Midas Up
Trend, Kanalgrenzen, starke Kursniveaus und interessante Zonen erscheinen automatisch. Du musst nur noch den passenden Punkt wählen.
Midas Up ist der obere Midas-Indikator. Er wird direkt im Kurschart angezeigt und hilft dir, die Marktrichtung zu verstehen und im Voraus interessante Zonen zu finden, an denen der Kurs reagieren könnte. Damit bestimmst du den Trend sowie die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, an denen du deine Trades planst.
Die gleitenden EMA-Linien zeigen den übergeordneten Trend, der Kurskanal den lokalen: Grün steht für steigende Kurse, Rot für fallende und Gelb für eine Seitwärtsphase. Drei Werkzeuge finden interessante Zonen: automatische horizontale Kursniveaus mit Stärkebewertung, das horizontale Volumenprofil und die Liquiditäts-Heatmap. Letztere zeigt Ansammlungen fremder Stop-Orders, die den Kurs wie ein Magnet anziehen. Dazu kommen Hinweise an den Kerzen: Kauf- und Verkaufsdruck, Pump- und Dump-Markierungen sowie ein Divergenzzähler auf Basis von 11 Oszillatoren. Die Regel lautet: zuerst der Trend, dann die Zone, dann das Signal. Gegen den Trend enthalten Signale viel Rauschen.
Aktualisiert: · Midas-Team
Wozu der obere Indikator dient
Der obere Indikator hilft dir, die Marktrichtung zu verstehen und im Voraus interessante Zonen zu finden, an denen der Kurs reagieren könnte. Damit bestimmst du den Trend sowie die Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, an denen du deine Trades planst.
Statt selbst Linien einzuzeichnen und den Markt nach Augenmaß einzuschätzen, erhältst du sofort ein klar strukturiertes Bild:
- in welche Richtung du nach Trades suchen und welche Trades du auslassen solltest;
- wie der Trend verläuft und wann er sich ändert;
- wo starke Kursniveaus liegen, an denen der Kurs abprallen kann;
- in welchen Zonen du einen Trade schließen und auf eine Umkehr warten kannst.
Wie Midas Up im Handelssystem eingesetzt wird
Die grundlegendste bewährte Vorgehensweise beim Trading: den Trend bestimmen, ein starkes Kursniveau finden und die Kursreaktion an diesem Niveau sowie den Handelszeitpunkt bestätigen. Deshalb besteht Midas aus zwei Indikatoren, die diese Aufgaben gemeinsam abdecken: Midas Up zeigt die Trendrichtung und starke Unterstützungs- und Widerstandszonen; Midas Down zeigt die Umkehr einer Kurswelle und den passenden Einstiegszeitpunkt.
Die ersten beiden Schritte übernimmt der obere Indikator.
Den Trend bestimmen
Öffne den Chart und schaue auf den oberen Indikator. Nutze anfangs nur einen Zeitrahmen; springe nicht zwischen verschiedenen hin und her, um Signale zu vergleichen. Deine erste Aufgabe ist nicht, sofort einen Einstieg zu suchen, sondern zu entscheiden, in welche Richtung du überhaupt handeln möchtest. Achte auf die EMA-Linien und den Kurskanal: Ihre Farben zeigen die Marktrichtung übersichtlich und leicht verständlich, auch für Einsteiger. Ist der Kanal gelb und kreuzen sich die EMA-Linien, befindet sich der Markt in einer Seitwärtsphase. Einsteiger sollten solche Phasen lieber auslassen, weil sie viele Störsignale enthalten. Denk daran: Gegen den Trend zu handeln, Korrekturen abzufangen oder ständig eine Umkehr zu suchen, führt leicht zu Verlusten. Chancen auf einen Trade in Trendrichtung gibt es viele, aber nur eine tatsächliche Trendumkehr. Gegen den Trend funktionieren Signale schlecht; alle Indikatoren zeigen dann viel Rauschen. Mit zunehmender Erfahrung solltest du auch den Kapitalfluss sowie die Akkumulation und Distribution durch Wale beachten, um Marktphase und Trendwechsel besser zu verstehen. Beide Werkzeuge werden auf der Seite zum unteren Indikator Midas Down erklärt.
Interessante Zonen finden
Jetzt suchst du im Chart eine Stelle, an der der Kurs mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit reagiert. So steigst du am Anfang einer Bewegung ein, statt ihr erst hinterherzulaufen. Achte auf die Kanalgrenzen und Unterstützungs- und Widerstandsniveaus: Sie werden automatisch markiert, du musst nichts mehr selbst einzeichnen. Bei einem klaren Trend suchst du nach Abprallern an den Grenzen des Kurskanals ausschließlich in Trendrichtung. In Seitwärtsphasen eignet sich der Handel an Kursniveaus besser. Das Beispiel zeigt, wie der Kurs darauf reagiert und wie oft sich Trades am Beginn einer Bewegung eröffnen ließen. Beachte: Signale laufen dem Kurs etwas hinterher und verpassen einen Teil der anfänglichen Bewegung. Das größte Gewinnpotenzial bietet deshalb der Handel an starken Kursniveaus, wenn der untere Indikator den Einstieg bestätigt. Mit mehr Erfahrung kannst du die Liquiditäts-Heatmap und das horizontale Volumenprofil hinzunehmen. Sie zeigen dir, welche Niveaus tatsächlich stark sind und wohin der Kurs angezogen wird.
Der Kurs reagiert wiederholt an automatisch erkannten Niveaus – Einstiege am Anfang der Bewegung
Werkzeuge des oberen Indikators
Sechs Seiten, eine pro Werkzeug. Jede enthält Videolektionen, eine Erklärung der Darstellung, Chart-Beispiele in Registerkarten und eine einfache Handelsstrategie.
Gleitende EMA-LinienRichtung des übergeordneten Trends und Trendniveaus: EMA 20, 50, 100 und 200EMA-Linien lesen
KurskanalLokaler Trend, seine Grenzen und Breite: wo du einen Abprall oder Impuls erwarten kannstIm Kanal handeln
Horizontale KursniveausUnterstützung und Widerstand mit Stärkebewertung: Abprall, Ausbruch und RetestAn Kursniveaus handeln
VolumenprofilVolumenzonen und POC: wo große Marktteilnehmer Positionen aufgebaut habenAn Volumenzonen handeln
Liquiditäts-HeatmapAnsammlungen fremder Stops: wohin der Kurs angezogen wird und wo du deine eigenen Stops platzierstLiquidität lesen
Hinweise an KerzenMarktdruck, Pump- und Dump-Markierungen sowie der Divergenzzähler an der KerzeKerzenhinweise lesenAlles zu einem Einstieg verbinden: eine fortgeschrittene Strategie
Ein starker Einstieg entsteht, wenn mehrere Faktoren an derselben Stelle zusammenkommen. Wir kombinieren horizontale Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, Kurskanal, gleitende EMA-Linien, horizontales Volumen und Liquiditäts-Heatmap.
Übereinstimmende Niveaus finden
Suche im Chart nach starken horizontalen Kursniveaus, die mit den Grenzen des Kurskanals und horizontalen Volumenzonen zusammenfallen.
Die Bedeutung der Zone bestätigen
Eine nahe gelegene EMA-Linie oder Liquidität in Form von Stop-Orders bestätigt die Bedeutung des Niveaus.
Auf ein Signal warten
Nähert sich der Kurs einer wichtigen Unterstützungszone, warten wir auf ein BUY-Signal und eröffnen eine Long-Position. Nähert er sich einer wichtigen Widerstandszone, warten wir auf ein SELL-Signal und eröffnen eine Short-Position.
Abprall an einer Unterstützung, die mit der Kanalgrenze und einer Volumenzone zusammenfällt
Was du beachten solltest
Drei Regeln für diese Kombination:
- Es müssen nicht alle Faktoren zusammenkommen; zwei bis drei reichen aus.
- Merke dir: Je mehr Übereinstimmungen es gibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Signal aufgeht.
- Am besten funktioniert die Kombination in Richtung des aktuellen Trends und in Seitwärtsphasen.
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