Im Chart sind zahlreiche Elemente zu sehen. Ohne Erklärung wirkt die Hälfte davon wie reine Dekoration.
Solange die Symbole unklar sind
Die Hälfte der Markierungen wird übersehen, und ein wichtiger Warnhinweis wirkt wie ein zufälliger Balken.
Wenn du die Chart-Legende kennst
Jedes Element steht für eine konkrete Handlung: wo du auf den Kurs wartest, was den Einstieg bestätigt und wo der Stop liegt.
Im Chart arbeiten zwei Indikatoren, die sich die Aufgaben teilen. Der obere, Midas Up, wird direkt im Kurschart angezeigt: gleitende EMA-Linien, Kurskanal, horizontale Kursniveaus, Volumenzonen, Liquiditätszonen und Hinweise an den Kerzen. Er beantwortet die Frage: „Wo stehen wir, und wohin könnte sich der Kurs bewegen?“ Der untere, Midas Down, erscheint in einem eigenen Fenster unter dem Chart: Kapitalfluss, Trendband, Kursimpuls, Aktivitäten großer Marktteilnehmer, Volumendelta und Überhitzungsskala. Er beantwortet die Frage: „Ist es Zeit für den Einstieg oder noch zu früh?“
Das Signal selbst ist ein BUY- oder SELL-Pfeil an einer Kerze. Daneben stehen die Zuverlässigkeit in Prozent und eine Positionsprojektion: Stop-Loss und drei Ziele, berechnet anhand der Volatilität und der nächstgelegenen Liquiditätskonzentrationen. Im Folgenden erklären wir jedes Element: zuerst den Überblick, danach die Einzelheiten zum oberen und unteren Indikator.
Aktualisiert: · Midas-Team
Das Signal: Pfeil, Zuverlässigkeit und Positionsprojektion
Der BUY- oder SELL-Pfeil erscheint an einer geschlossenen Kerze und verschiebt sich danach nicht mehr: Signale werden nicht nachträglich verändert. Wenn du den Mauszeiger über den Pfeil bewegst, erscheint eine leicht verständliche Situationsanalyse. Kreise zeigen die Ausrichtung jedes integrierten Indikators: Grün steht für steigende, Rot für fallende Kurse; die Anzahl der Kreise zeigt die Stärke.
- Der Prozentwert neben dem Signal ist eine Zuverlässigkeitsbewertung auf einer 30-Punkte-Skala: Der Indikator zählt selbst, wie viele Faktoren zusammenpassen. In den Einstellungen kannst du alle Signale unterhalb eines gewählten Prozentwerts ausblenden.
- Die Positionsprojektion ist ein fertiger Handelsplan im Chart: ein Stop-Loss anhand der aktuellen Volatilität (ATR) und drei Ziele an den nächstgelegenen Liquiditätskonzentrationen.
- Die Zuverlässigkeitsbewertung ist eine Bestätigung, keine Handlungsanweisung. Sie ersetzt deine Strategie nicht und garantiert keinen erfolgreichen Signalverlauf.
Der obere Indikator: Wo stehen wir?
Alle diese Elemente werden über dem Kurs angezeigt. Die Seite zum oberen Indikator erklärt jedes davon im Detail.
- Gleitende EMA-Linien 20, 50, 100 und 200: Die Farbe zeigt die Richtung des übergeordneten Trends; die Linien selbst dienen als Kursniveaus.
- Kurskanal: Richtung und Stärke des lokalen Trends. Die Kanalgrenzen dienen als Unterstützung und Widerstand.
- Horizontale Kursniveaus: Der Indikator erkennt Umkehrzonen automatisch und zeigt ihre Stärke. An einem schwachen Niveau hat der Kurs einmal gedreht, an einem starken zweimal oder häufiger.
- Volumenprofil: Violette Zonen markieren die Bereiche mit dem höchsten gehandelten Volumen – ein Anziehungspunkt für große Marktteilnehmer.
- Liquiditäts-Heatmap: Balken zeigen Ansammlungen von Stop-Orders. Unter dem Kurs liegen die Stops von Long-Positionen, darüber die von Short-Positionen.
- Marktdruck: Ein Kreis an der Kerze. Seine Farbe zeigt, welche Seite innerhalb der Kerze Druck ausübt; seine Größe zeigt, wie stark dieser Druck ist.
- Manipulationen: Warnung vor einem möglichen starken Kursanstieg oder Kursrückgang durch einen großen Marktteilnehmer.
- Divergenzen: Eine Zahl im Kreis zeigt, wie viele Abweichungen zwischen Kurs und Oszillatoren der Indikator gefunden hat – ein frühes Anzeichen einer möglichen Umkehr.
Der untere Indikator: Ist es Zeit für den Einstieg?
Er erscheint in einem eigenen Fenster unter dem Chart. Eine ausführliche Erklärung findest du auf der Seite zum unteren Indikator.
- Kapitalfluss: der langfristige Trend großer Geldströme. Fließt Kapital in den Vermögenswert hinein oder aus ihm heraus?
- Trendband: Beginn und Ende des mittelfristigen Trends; es reduziert das Rauschen in einem volatilen Markt.
- Kursimpuls: Stärke und Geschwindigkeit der aktuellen Welle sowie Wendepunkte des Impulses.
- Druck großer Marktteilnehmer: Akkumulationsphasen im unteren und Distributionsphasen im oberen Bereich.
- Impulsive Käufe und Verkäufe von Walen: Wellen von unten stehen für Käufe, Wellen von oben für Verkäufe.
- Pumps und Dumps: gelbe Kreise. Ein großer Marktteilnehmer bereitet eine abrupte Bewegung vor; je heller der Kreis, desto höher die Wahrscheinlichkeit.
- Volumendelta: Welche Seite innerhalb der Kerze überwogen hat und wie groß ihr Vorsprung war.
- Überhitzungsskala: eine detaillierte Anzeige überkaufter und überverkaufter Zustände anhand von sechs Oszillatoren gleichzeitig.
Lesereihenfolge: von oben nach unten
Bestimme den Trend mit dem oberen Indikator
Achte auf die Farbe der EMA-Linien und des Kanals. Gegen den Trend funktionieren Signale deutlich schlechter – das ist die Hauptursache für Verluste bei Einsteigern.
Finde die nächstgelegenen interessanten Zonen
Horizontale Kursniveaus, Volumenzonen und Liquiditätskonzentrationen. Der Kurs bewegt sich von Zone zu Zone.
Warte auf ein Signal an einer Zone
Nicht mitten im leeren Raum, sondern dort, wo der Kurs auf ein Niveau reagiert.
Bestätige den Einstieg mit dem unteren Indikator
Kapitalfluss und Impuls sollten in die Richtung des Trades zeigen, nicht dagegen.
Die Einzelheiten verstehen
Oben siehst du den Gesamtüberblick. Hier erfährst du für jedes Werkzeug, was es anzeigt, wie du es liest und welche Fehler besonders häufig vorkommen.
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